Als ehemalige Kandidatin kritisierte schon Kader Loth (40) die Serie Wild Girls. Nun holt auch Ex-"Wild Girl" Barbara Engel (60) gegen das Format von RTL aus und sieht nicht die Quoten, sondern die Postproduktion als Schandfleck der Sendung an. In einem Interview mit Promiflash verrät die Unternehmerin, was sie an "Wild Girls" so stört.

"Ich bin ein bisschen traurig, wie das geschnitten wurde und wie jede Einzelne rüberkommt. Weil jedes Mädchen ist auf ihre Art und Weise so entzückend, so zauberhaft und so gut. Irgendwie werden wir da dargestellt, als wären wir die letzten Idioten", stellt Barbara die Missstände des Formats dar. Besonders Senna (33) sei sehr schlecht getroffen und würde als "Wild Girl" nicht der Realität entsprechen: "Sie ist eine ganz andere, gewachsene Persönlichkeit." Voller Wehmut erinnert sich Barbara an eine rührende Situation am Lagerfeuer, in der Senna Lieder anstimmte und von den Kindern des Dorfes musikalisch begleitet wurde. Das Image der "Wild Girls" als prominente Eindringlinge weist Barbara zurück: "Wenn einer meint, wir wären da reingefallen –das stimmt überhaupt nicht!"

Die ehemalige Kandidatin der Sendung macht es traurig, dass den Zuschauern solche Lagerfeuer-Romantik verwehrt geblieben ist und sie viele schöne Momente nicht miterleben konnten. "Wir haben so tolle Sachen erlebt und wir hatten solche Abenteuer und so viel Spaß", führt Barbara Engel einige Gegenbeweise zur verzerrten TV-Realität des Formats auf. Die Darstellung sei "niveaulos" gewesen und habe die Kandidatinnen nach der Sendung nur noch mehr zusammengeschweißt. Alle Frauen stehen in Kontakt miteinander und bauen sich gegenseitig auf. Mit Blick auf die vielen schönen – wenn auch nicht ausgestrahlten – Momente hat Barbara aber auch Lob für die Verantwortlichen der Sendung übrig: "Ich danke RTL wirklich jeden Tag, dass ich das miterleben durfte."

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Barbara HerzsprungRTL
Barbara Herzsprung
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