Nicht nur wegen ihres Talents, sondern auch des schroffen Humors und der manchmal so unbeholfenen Art war Susan Boyle (52) eine ganz besondere Kandidatin bei Britain's Got Talent. Als Kind wurde sie wegen ihrer Andersartigkeit gehänselt, nun kann sie ihrer Andersartigkeit mit dem Asperger-Syndrom einen Namen geben und ist erleichtert.

"Mir wurde gesagt, ich hätte einen Hirnschaden", erinnert sich die Britin an die Fehldiagnose in ihrer Kindheit gegenüber The Observer. Als "Susie Simple" wurde sie von ihren Mitschülern wegen ihrer Lernschwäche und dem Anderssein verspottet. Entsprechend groß ist ihre Freude über das Ergebnis einer jüngsten Untersuchung, bei der das Asperger Syndrom festgestellt wurde: "Ich wusste immer, dass das eine falsche Deklarierung war. Jetzt habe ich ein deutlicheres Verständnis davon, was nicht stimmt. Ich bin erleichtert und bin entspannter mit mir selbst."

Doch nicht nur Susan selbst, auch ihre Mitmenschen werden mit jener Diagnose einen besseren Zugang zu ihr finden: "Ich denke, die Leute werden mich nun besser behandeln. Sie haben jetzt einfach eine bessere Vorstellung von dem, was ich bin, und warum ich die Dinge tue, die ich tue." Das Asperger Syndrom ist eine Form von Autismus. Betroffenen fällt die Kommunikation und Interaktion mit Mitmenschen deutlich schwerer als anderen.

Susan BoyleWENN
Susan Boyle
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