Vor wenigen Minuten äußerten sich die behandelnden Ärzte erstmals ausführlich zum "außerordentlich ernsten" Gesundheitszustand von Michael Schumacher (44). Die Formel-1-Legende befindet sich nach einem schweren Ski-Unfall - obwohl er einen Helm trug - weiterhin in Lebensgefahr. Auch wenn sich die Ärzte in der Pressekonferenz recht bedeckt hielten, stellte Chef-Anästhesist Jean-Francois Payen klar: "Ohne den Helm wäre Schumacher tot."

Schumacher war bei seinem Sturz mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Die Ärzte sprachen nach ihren Untersuchungen von einem "mächtigen Aufprall", der Verunglückte sei mit "hoher Geschwindigkeit" unterwegs gewesen. Tragische Unfälle dieser Art seien kein Einzelfall, stellten die Grenobler Ärzte klar. "Leider muss man sagen, dass wir häufig solche Schädel-Hirn-Verletzungen bei Skifahrern haben. Es wird immer davon gesprochen, einen Skifahrerhelm zu tragen. Leider ist ein solch starker Aufprall auch durch einen Sturzhelm nicht vollständig abzufedern."

Unmittelbar nach dem Sturz war Schumacher noch bei Bewusstsein gewesen, konnte aber nicht auf alle Fragen antworten, wie das Ärzteteam berichtete. "Er war durcheinander und erregt, hat keine normalen Reaktionen gezeigt." In der vergangenen Nacht wachten Schumachers Frau Corinna (44) und die beiden Kinder gemeinsam mit engen Vertrauten am Krankenbett. Man denke nun "von Stunde zu Stunde", sagte Payen mit ernster Miene, bevor die Ärzte die Pressekonferenz beendeten.

Michael SchumacherActionPress/XPB.CC LIMITED
Michael Schumacher
Michael Schumacher im Ski-UrlaubActionPress
Michael Schumacher im Ski-Urlaub
Michael Schumacher und Ehefrau CorinnaWENN
Michael Schumacher und Ehefrau Corinna


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