Der erste Trainingseindruck war vernichtend: Es ging gar nichts, als Felix Neureuther (29) bei den Olympischen Winterspielen wenige Tage nach seinem Autobahn-Unfall die ersten Trainingsschwünge fuhr. "Das Schleudertrauma der Nation" titelten die Medien über die ärgerliche Verletzung der Gold-Hoffnung. Der Start für den heutigen Riesenslalom galt als ausgeschlossen - und dann stand Felix doch auf seinen Skiern bereit. Und wie!

Im ersten Durchgang legte der Ex-Slalom-Spezialist ein kleines Wunder hin, positionierte sich auf einem starken achten Platz, die Medaillen noch in Reichweite. Damit hatte Felix Neureuther wohl selbst nicht gerechnet. Aber es lief, irgendwie. Mit einem kämpferischen "Come on" legte er los, fuhr zwar sichtlich steif um die Stangen, aber das unglaublich schnell. "Das ist alles ein sehr großes Wunder. Vor zwei Tagen habe ich nicht dran geglaubt. Es war ein Super-Lauf!"

Im zweiten Durchgang lief es wieder gut - für eine Medaille reichte es aber nicht. Während Felix mit dem 8. Platz zufrieden sein durfte, wurde Top-Favorit Ted Ligety (29) aus den USA Olympiasieger. Bis zur nächsten Chance am Freitag hat Felix nun Zeit, sich von der Verletzung weiter zu erholen.

Im noch enger gesteckten Spezial-Slalom gehört der Sohn der Skilegenden Rosi Mittermaier (63) und Christian Neureuther zu den Gold-Favoriten - wenn er gesund ist. Fest steht: Nicht nur seine Freundin, Biathlon- und Playboy-Star Miriam Gössner (23), wird ihm die Daumen drücken...

Felix Neureuther 2016
Getty Images
Felix Neureuther 2016
Bastian Schweinsteiger und Felix Neureuther 2016
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Bastian Schweinsteiger und Felix Neureuther 2016
Felix Neureuther in Penzberg
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Felix Neureuther in Penzberg


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