Der Regisseur des neuen X-Men-Filmes, Bryan Singer (48), muss sich zurzeit harten Vorwürfen stellen: Er wird beschuldigt, vor vielen Jahren einen Jugendlichen sexuell missbraucht zu haben. Michael F. Egan soll, seitdem er 15 Jahre alt war, zwei Jahre lang von Singer und anderen Männern aus dessen Umfeld auf perversen Hollywood-Partys vergewaltigt worden sein. Nun beschuldigt das Opfer noch weitere Täter.

Nachdem zuletzt schon neue Zeugen gefunden wurden, die das Geschehen auf den Partys beobachtet hätten, hat Michael F. Egan nun weitere Vergewaltiger benannt. Der heute 31-Jährige klagte am Montagnachmittag mittels einer Presseerklärung seines Anwaltes drei weitere Männer an, die sich ebenfalls an ihm vergangen haben sollen. Dabei handelt es sich um Garth Ancier (56), David Neuman und Gary Goddard (61). Somit wurden weitere Führungskräfte aus Hollywood bezichtigt, bei diesen Partys mitzumachen: Goddard ist Gründer und CEO einer Entertainment-Design-Firma, Ancier war früher Präsident bei BBC America Worldwide und Neuman war früher Präsident von Disney TV. Ob sich in dieser Anklagewelle vielleicht auch schon bald andere Missbrauchsopfer zu Wort melden, die bei solchen Partys ebenso wie Egan unter Drogen gesetzt und missbraucht wurden? Das Ganze scheint zumindest erst die Spitze des Eisbergs zu sein.

Doch nicht nur Beweise gegen Singer kommen auf, auch Fürsprecher gibt es. So setzt sich Matthew Smith (26), den man aus "Die Zauberer vom Waverly Place" kennt, für ihn ein. Er habe viel Zeit mit dem Beschuldigten verbracht, in der nie etwas passiert sei. Aber ob das Singer noch hilft?

Bryan Singer bei der Premiere von "Legion"
Getty Images
Bryan Singer bei der Premiere von "Legion"
Bryan Singer bei einem Screening von "X-Men Apocalypse"
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Bryan Singer bei einem Screening von "X-Men Apocalypse"
Bryan Singer im Dolby Theatre in Hollywood, 2013
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Bryan Singer im Dolby Theatre in Hollywood, 2013


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