Diese Entscheidung wird den zornigen Quentin Tarantino (51) sicher nicht beschwichtigen - eher im Gegenteil. Denn der Regisseur zog vor Gericht jetzt gegen den Online-Dienst Gawker den Kürzeren. Die beiden Parteien standen sich auf verschiedenen Seiten der Klage gegenüber, weil Tarantino dem Magazin vorwirft, mit einer Verlinkung auf sein Drehbuch "The Hateful Eight" das Patentrecht verletzt zu haben. Doch leider konnte der Macher von Kinohits wie "Pulp Fiction" oder "Inglourious Basterds" seine Vorwürfe nicht gut genug belegen.

Der kalifornische Richter stellte das Verfahren laut The Hollywood Reporter jetzt nämlich zunächst einmal ein, weil Quentin Tarantino nicht in der Lage war, darzulegen, dass und welche Internetuser tatsächlich über den umstrittenen Link bei seinem Script gelandet sind. Diese Information hätte er für die Weiterführung seiner Klage aber vorlegen müssen. Aus diesem Grund ging die 51-jährige Regie-Legende als Verlierer vom Platz - vorerst. Denn eine Berufung ist nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich. Quentin Tarantino und sein Anwalt haben Zeit bis zum 1. Mai, um die Fehler ihrer Argumentation auszumerzen. Somit ist in diesem Fall sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen worden.

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Quentin TarantinoFitzroy Barrett / Splash News
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