Eigentlich hatte er sich für seine unbedachte Äußerung bereits entschuldigt - auf seine Art. Dennoch scheint das Thema Heino (75) für Jan Delay (37) noch lange nicht vom Tisch. Im April bezeichnete er den Volksmusikstar, der einen Titel von ihm gecovert hatte, in einem Interview mit DiePresse als "Nazi". Weil er "in Südafrika während der Apartheid im Sun City gesungen" habe. "Und sein Repertoire: 'Schwarzbraun ist die Haselnuß', Soldatenlieder... Es ist schrecklich, wenn so jemand einen Song von dir singt", beschwerte sich der Beginner-Star.

Das gab Ärger. So flatterte Jan nicht nur eine Anzeige wegen Beleidigung ins Haus, nein, auch eine Unterlassungsklage und die Forderung auf Schmerzensgeld in Höhe von 20.000 Euro lagen plötzlich im Briefkasten des näselnden Nordlichts mit dem Faible für verschiedenste Musikrichtungen. Laut Angaben der Bild soll Jan diese nun tatsächlich überwiesen haben. Heino wird das Geld an zwei soziale Behindertenwerkstätten spenden, doch das Thema scheint für ihn dennoch nicht erledigt. Die Anzeige wegen Beleidigung werde der 75-Jährige nicht zurückziehen, heißt es. Heino sagt: „Ich habe in meinem Leben viele Beschimpfungen erdulden müssen, aber irgendwo hört es auf.“

Heino, Schlagersänger
Getty Images
Heino, Schlagersänger
Heino und seine Hannelore in München
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Heino und seine Hannelore in München
Jan Delay im Dezember 2015
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Jan Delay im Dezember 2015


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