Kronprinzessin Mette-Marit (41) und Kronprinz Haakon (41) von Norwegen dürfte wohl gerade gar nicht zum Lachen zumute sein. Nach dem Vorwurf der Untreue der Prinzessin im letzten Jahr, machen sie nun erneut mit einem großen Skandal in den Medien die Runden. Angeblich soll das skandinavische Thronfolgerpaar das Geld ihres Hochzeitsfonds in fragwürdige Firmen investiert haben.

Im Jahr 2001 gaben sich die Blondine und ihr Blaublüter das Ja-Wort, nur kurz nach der Hochzeit gründete das Paar den sogenannten "Kronprinsparets Fond" - eine wohltätige Organisation. Wie das norwegische Wirtschaftsmagazin e24.no nun allerdings aufgedeckt haben will, soll das Geld auch anderweitig als für den guten Zweck ausgegeben worden sein. 4,5 Millionen Norwegische Kronen - umgerechnet etwa 534.000 Euro - habe das adelige Paar innerhalb der letzten acht Jahre in einen Aktienfond einer großen norwegischen Firma, Nordea, eingezahlt. Das Ziel: die Steigerung der Vermögenswerte.

Das Problem allerdings: Das Unternehmen habe das Geld für weitere Investitionen unterschiedlicher Art verwendet. Und diese sind in Verbindung mit dem Kronprinzenpaar mehr als fragwürdig. Darunter der weltweit größte Tabakproduzent, eine US-Ölgesellschaft und umstrittene, bereits wegen Umweltverschmutzung verpönte Bergbauunternehmen.

Ob Mette-Marit und Haakon gewusst haben, was mit ihrem Geld geschehen würde, bleibt weiterhin offen. Dass an den Vorwürfen jedoch ohne Frage etwas dran ist, steht fest. So beteuerte der Vorsitzende des "Kronprinsparets Fonds" in einem offiziellen Statement: "Wenn unsere Fonds in Unternehmen investiert haben, die nicht den ethischen Standards entsprechen, bereuen wir das. Wir wollen unsere Vermögenswerte nicht in ein Tabakunternehmen investieren und sind deshalb jetzt in einem Dialog mit Nordea."

Mette-Marit und HaakonWENN
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Mette-Marit und HaakonSIPA/WENN.com
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