Er ist einer der besten Schauspieler Hollywoods und ist seit Jahren ein heißer Oscar-Anwärter: Joaquin Phoenix (40) begeistert das Publikum in seinen Rollen als Johnny Cash ("Walk The Line") oder einsamer Zukunfts-Nerd mit Schnäuzer ("Her"). Im preisgekrönten Film "The Master" spielte der Hollywoodstar ein desillusioniertes Sektenmitglied - eine Figur, mit der sich Joaquin aufgrund seiner eigenen Vergangenheit sehr gut identifizieren kann.

Joaquin Phoenix
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Seine Eltern waren in den Siebzigern Teil der Sekte "Kinder Gottes", die in den USA für ihre aggressive Anwerbestrategie von neuen Mitgliedern bekannt wurde. In der amerikanischen Ausgabe des Playboys sprach der Darsteller über diese sehr persönliche Zeit: "Ich denke, dass meine Eltern glaubten, dass sie eine Gruppe gefunden hatten, die ihre Ideale teilt - Sekten geben sich ja in den wenigsten Fällen als solche zu erkennen. Aber in dem Moment, als meine Eltern realisierten, dass da noch mehr dahintersteckt, stiegen sie aus." Zu dem Zeitpunkt war der kleine Joaquin vier Jahre alt.

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Mittlerweile kann der 40-Jährige gelassener auf die Vergangenheit und positiv in die Zukunft blicken: Denn auch mit seinem neuen Film "Inherent Vice" wird der Darsteller wieder für den Oscar gehandelt.

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