Vor rund anderthalb Monaten, am 5. Oktober, hatte der Formel 1-Pilot Jules Bianchi beim Großen Preis von Japan einen furchtbaren Unfall. Er ist von der Strecke abgekommen und in ein Abschleppfahrzeug gerast - mit einer Geschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde. Der 25-Jährige wurde daraufhin in ein künstliches Koma versetzt. Nun ist der Franzose nicht mehr im Koma, sein Zustand allerdings bleibt weiterhin kritisch.

Jules Bianchi
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Jules Bianchi

Inzwischen ist der Rennfahrer nicht mehr in einem japanischen Krankenhaus, sondern wurde nach Nizza verlegt. "Fast sieben Wochen nach Jules' Unfall auf dem Suzuka Circuit, gefolgt von einer fordernden Zeit intensiver neurologischer Pflege, können wir nun mitteilen, dass Jules einen sehr wichtigen Schritt gemacht hat", lässt seine Familie nun auf Facebook verlauten. Weiterhin heißt es: "Jules ist nicht länger im künstlichen Koma, er ist jedoch immer noch nicht bei Bewusstsein. Er atmend ohne fremde Hilfe und seine Vitalzeichen sind stabil, aber sein Zustand ist noch immer 'kritisch'. Seine Behandlung geht nun in eine neue Phase über, die sich mit der Verbesserung der Hirnfunktion beschäftigt."

Jules Bianchi
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Neue Hoffnung gibt es also wieder. Man kann Jules und seiner Familie nur wünschen, dass es in der nächsten Zeit weiter bergauf mit ihm geht.

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