Eigentlich sollte sich Sido (33) heute vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin wegen Körperverletzung verantworten. Doch der Rapper glänzte durch seine Abwesenheit, erschien nicht persönlich zu dem Termin.

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Promiflash war heute live vor Ort, um dem Termin vor Gericht beizuwohnen. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heißt, hätte heute bei beim Strafprozess die Gelegenheit gehabt, sich zu der Tat zu äußern. Er verzichtete aber, von seinem Recht Gebrauch zu machen und erschien genauso wenig wie sein Anwalt vor Gericht. Die zuständige Richterin zeigte sich wenig überrascht. Grundsätzlich muss ein Angeklagter aber bei einem Strafprozess anwesend sein. Trotz seiner Abwesenheit hat die Richterin heute ein Urteil gefällt: Die Staatsanwaltschaft hatte nach einem Vorgespräch mit dem Gericht und dem Verteidiger des Opfers neun Monate Gefängnis auf Bewährung innerhalb von zwei Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung gefordert sowie Bewährungsauflagen. Dem Antrag ist die Richterin gefolgt und verhängte zusätzlich eine Bewährungsauflage von 15.000 Euro. Sido hat nun zwei Wochen Zeit Einspruch zu erheben.

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Dem Rapper wurde vorgeworfen, vor zwei Jahren einen Gast in einem Berliner Szene-Club mit einer Glasflasche nach einer verbalen Auseinandersetzung so heftig geschlagen zu haben, dass dieser eine Platzwunde und eine Schädelprellung erlitten habe. Das Opfer zeigte Sido an, woraufhin die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufnahm.

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