Bald kommt der neue Film von Schauspieler Til Schweiger (50) "Honig im Kopf" in die Kinos. Der Streifen ist allerdings keine beschwingte Komödie, sondern behandelt ein ernstes Thema: Demenz. Dass Til Schweiger ausgerechnet darüber einen Film gemacht hat, hat auch einen persönlichen Hintergrund.

Samuel Koch und Til Schweiger
Sascha Baumann/ZDF
Samuel Koch und Til Schweiger

In der Aufzeichnung der Talkshow Menschen bei Maischberger erzählte Til Schweiger von der Alzheimererkrankung seines Großvaters. Der Schauspieler war in dieser Zeit für seinen Opa da: "Ich habe ihn mit meiner damaligen Freundin die Sommerferien über gepflegt." Das ist jetzt 25 Jahre her. Dass sein Großvater unter Demenz litt, wusste Til Schweiger allerdings nicht. "Damals hieß das noch nicht so. Wir haben gesagt, er ist im Alter ein bisschen durchgeknallt." Heute weiß der erfolgreiche Schauspieler und Produzent mehr über die tückische Krankheit. Selbst daran zu erkranken, ist für ihn eine absolute Horrorvorstellung: "Wenn man Krebs hat, ist das auch beschissen. Aber ich glaube, dass Alzheimer viel schlimmer ist. Ich will das jetzt nicht schönreden, aber als Krebspatient kann ich mich verabschieden und alles regeln."

Til Schweiger und Emma Schweiger
WENN
Til Schweiger und Emma Schweiger

Um wenigstens auszuschließen, dass er erblich belastet ist, hat sich Til Schweiger genetisch untersuchen lassen. Das Ergebnis: negativ! Der "Keinohrhasen"-Darsteller trägt die Krankheit zumindest nicht in seinem Erbgut.

Dieter Hallervorden
Patrick Hoffmann/WENN.com
Dieter Hallervorden

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