Als "King Of Pop" wurde er zur Legende: Michael Jacksons (✝50) Musik bleibt unvergessen, aber leider nicht nur die, denn auch das Aussehen des Sängers, das sich über die Jahre immer stärker vom eigentlichen Michael Jackson abhob, wird für immer präsent bleiben. Schon zu Michaels Lebzeiten gab es stets erneuerte Theorien darüber, warum er die vielen Operationen und die damit verbundenen Schmerzen über sich ergehen ließ. Jetzt gibt Michaels langjähriger Freund und Manager Frank DiLeo in einem neuen Buch Einblicke in das Leben des "King Of Pop", die man so vorher noch nicht kannte.

Michael Jackson
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Michael Jackson

Dort heißt es, Michael habe all das auf sich genommen, um die Ähnlichkeit zu seinem Vater Joe Jackson (86) möglichst unkenntlich zu machen. Wie das US-Blatt Page Six berichtet, hasste Michael ihn so sehr, dass er den Blick in den Spiegel nicht mehr ertragen konnte. Zu viel an sich selbst erinnerte ihn an den gewalttätigen Vater, der ihn auf Erfolg drillte. Joe forderte viel von seinen Kindern, verlangte absolute Perfektion und trainierte sie zum Teil wie in einem Bootcamp. Michaels Angst vor seinem Vater ging sogar so weit, dass er sich nur allein aufgrund des Anblicks übergeben musste.

Michael Jackson, "King of Pop"
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Michael Jackson, "King of Pop"

Schon in Kindertagen versuchte Michael, Abstand zu seiner Familie zu gewinnen. Als genügend Geld da war, entschloss sich Michael eine andere Person zu werden und kreierte beinahe eine Kunstfigur: Gebleichtes Gesicht, glatte Haare, verschmälerte Nase. Alles Merkmale, die Vater Joe niemals hatte. Wie Insider berichten, soll Michael rund 100 Schönheitsoperationen in 30 Jahren gehabt haben.

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Den Fluch des übermächtigen Vaters wurde er dadurch trotzdem nicht los. Panikattacken waren die Folge. Das Buch, welches Mark Lamica nun vollendete - Autor DiLeo verstarb vor seiner Fertigstellung bei einer Herzoperation - soll nun endlich Klarheit über den Menschen Michael Jackson bringen.