Die Welt trauert um Leonard Nimoy: Nach langer, schwerer Krankheit starb der Darsteller im Alter von 83 Jahren. Unvergessen bleibt er bei vielen natürlich für seine Verkörperung des "Mr. Spock" in Star Trek. Doch der Hollywood-Star hatte durchaus auch ein Schauspiel-Leben neben seiner Parade-Rolle.

William Shatner und Leonard Nimoy
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William Shatner und Leonard Nimoy

Seine ersten Schritte in Hollywood unternahm Nimoy 1951, als er in einer ersten kleinen Rolle im Film "Queen For A Day" zu sehen war. Danach war er 15 Jahre lang in kleineren Nebenrollen zu sehen - unter anderem in Serien wie "Bonanza" oder "The Twilight Zone". Der große Durchbruch folgte dann 1966, als er zum ersten Mal die Figur des Halbvulkaniers "Mr. Spock" spielte. Nachdem die Serie nach drei Jahren abgesetzt wurde, spielte Nimoy in der TV-Serie Mission: Impossible eine tragende Rolle.

Leonard Nimoy
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Leonard Nimoy

Auch in den folgenden Jahren war der passionierte Poet immer wieder in Gastrollen im Fernsehen zu sehen. Jedoch haftete ihm, vor allem wegen der erfolgreichen Star Trek-Kinofilme in den Achtzigern, immer noch der "Spock"-Stempel an. Mit diesem spielte Nimoy mit fortschreitendem Alter jedoch mit einem Augenzwinkern und nahm sich bei den Simpsons oder The Big Bang Theory auch gerne selbst aufs Korn.

Leonard Nimoy
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Leonard Nimoy

2010 zog sich Nimoy dann offiziell von der Schauspielerei zurück, kehrte aber immer wieder zurück. Bis 2012 spielte er in Fringe Dr. William Bell. Seinen allerletzten Film drehte er 2013: In "Star Trek: Into Darkness" spielte er noch einmal "Mr. Spock".