Großer Starauflauf bei der gestrigen Ausgabe von DSDS: Unter anderem hatten Usher (36), Boy George (53) und Schlagerkönigin Helene Fischer (30) ihre großen Auftritte - jedoch nicht persönlich, sondern in Form ihrer jeweiligen "Doppelgänger", die vor der Jury ihr Glück versuchten. Doch bis auf die Österreicherin Jeannine Rossi scheiterten die anderen Kandidaten kläglich. Das klingt nach hohem Unterhaltungswert - und am Ende schlug sich dies auch bei den Quoten aus.

RTL / Stefan Gregorowius

Zwar schalteten insgesamt "nur" 4,17 Millionen Zuschauer bei der Castingshow ein, was laut AGF/GfK ein Staffeltief bedeutete. Doch mit einem guten Marktanteil von 13,6 Prozent konnte die Show dennoch punkten. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen konnte die Jury um Dieter Bohlen (61) sogar eine hervorragende Quote von 20,6 Prozent einfahren. Es scheint also, dass das Konzept, mit noch schrilleren, an die Stars angelehnten Kandidaten Aufmerksamkeit zu erregen, vor allem bei den Jugendlichen aufgeht. Doch spätestens im Recall müssen die verbliebenen Kandidaten sich wieder auf die Grundtugenden besinnen, um die Jury zu begeistern: Gut singen, besser performen.

RTL/Willi Weber

Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de

Mandy Capristo und Dieter Bohlen
Getty Images
Mandy Capristo und Dieter Bohlen