Wenn es einen Musiker dieser Tage gibt, der wahrhaft auch seine intimsten Gedanken mit den Fans teilen möchte, dann ist es Sam Smith (22). Dieser versteht es eben nicht nur, über seine Songs Dinge aus seinem Leben zu erzählen, er tut es auch ganz nonchalant in Interviews. Nunmehr etwa traf er einen Reporter der britischen Zeitung The Guardian, dem er erklärte: Es fordert nicht nur Kraft und Energie, um überhaupt als Künstler tätig zu sein - nach dem Durchbruch nicht komplett die Haftung zu verlieren, ist mindestens genauso hart!

Sam Smith
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"Du glaubst, dass du jede Menge Geld haben wirst. Und dass alles toll wird. Und dass dich jeder lieben wird und du niemals traurig bist. Und dass du immer auf der Bühne stehst und einfach unbesiegbar bist", derart beschrieb Sam, was er zu Beginn seiner Karriere vom Dasein als Pop-Star hielt. Vieles, so meinte er verschmitzt, würde sich dann teilweise auch als wahr herausstellen - aber eine ständige Anstrengung bleibt: nicht den Verstand darüber zu verlieren. "Ich habe im vergangenen Jahr mindestens genauso viel Energie darauf verwendet, nicht verrückt zu werden, wie ich zuvor in meine Platte gesteckt hatte. Das muss man auch. Es kommt einem vor, als würde der eigene Körper hinweggetragen werden", so Sam ganz bildhaft.

Sam Smith
Instagram/samsmithworld
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Dementsprechend mag es vielleicht auch gar nicht allzu sehr verwundern, dass Sam folgendes Fazit zu seinem aktuellen Stand im Geschäft ziehen möchte: "Berühmt sein? Das ist nicht unbedingt eine tolle Sache."

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