In ihrer Doku "Backstreet Boys: Show 'Em What You're Made Of" lassen die fünf Jungs ihre Fans einmal hinter die Kulissen blicken und haben dabei so einiges Interessantes zu erzählen. So berichten sie zum Beispiel auch über die Zeit, als sie zum ersten Mal von ihren späteren Rivalen 'N Sync hörten. Ihre Reaktion auf die Boyband-Konkurrenten fällt dabei allerdings äußerst kritisch aus und besonders enttäuscht zeigen sie sich von ihrem damaligen Manager Lou Pearlman.

WENN/Larry Burton

"Es war 1995 als Lou mir eine Videokassette von der Gruppe zeigte. Sie hatten zu dem Zeitpunkt noch keinen Namen, aber Lou hatte schon angefangen mit ihnen zu arbeiten. Es fühlte sich wie ein Verrat an", erklärt Kevin Richardson (43) in der Doku. Danach hätten er und die anderen Boys noch mehr als Team zusammengehalten und sich Mut gemacht, dass niemand so sein könnte wie sie. "Allerdings mussten wir feststellen, dass sie doch genauso waren wie wir."

Backstreet Boys bei der Premiere ihrer Doku
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Backstreet Boys bei der Premiere ihrer Doku

"Man hat uns gesagt, dass sie nach unserem Vorbild geformt werden. Eine Boygroup war wohl nicht genug, es mussten gleich 15 sein", ärgert sich auch AJ McLean (37) immer noch darüber. "Wenn wir eine Tour oder ein Interview nicht machen wollten, weil wir zu erschöpft waren, waren 'N Sync gleich zur Stelle." Ein wirklich harter Schlag für die Backstreet Boys, den sie bis heute offenbar noch nicht so ganz überwunden haben.

Justin Timberlake
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