Sansa Stark wirkt naiv, verlobte sich freiwillig mit dem grausamen Prinzen Joffrey Baratheon (Jack Gleeson, 22) und verlässt sich mehr auf die Hilfe anderer, als ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen - zumindest bis zur neuen, fünften Staffel von Game of Thrones. Die wenig heldenhafte Storyline rund um Sansa löst bei vielen Fans negative Emotionen aus. Sie gilt als eine der unbeliebtesten Figuren in der Erfolgsserie. Dessen ist sich die Schauspielerin Sophie Turner (19) vollstens bewusst - wenngleich sie das am Anfang nicht so richtig nachvollziehen konnte.

Sophie Turner und Jack Gleeson
WENN
Sophie Turner und Jack Gleeson

"Sie ist definitiv eine der meistgehassten Rollen innerhalb der Serie. Und um ehrlich zu sein, es war am Anfang sehr schwer für mich, da ich nicht nachvollziehen konnte, warum sie bei den Leuten so verhasst ist. Denn wenn du einen Charakter spielst, siehst du ja eigentlich die guten Seite deiner Rolle", erklärte sie gegenüber der Bild. Besonders aufgrund der bereits erwähnten Naivität als eine der Charaktereigenschaften, die insbesondere zu Beginn der Serie unterstrichen wurde, seien die Fans verärgert. Insofern könne sie das nachvollziehen. "Aber ich finde, dass sie sich entwickelt hat", so Sophie.

George R. R. Martin
Getty Images / Alberto E. Rodriguez
George R. R. Martin

Ob sich Sansas schlechter Ruf wohl demnächst aufpolieren lässt? Schon gegen Ende der vierten Staffel gewann die Rolle merkbar an Selbstvertrauen. Gemäß der ersten Infos, die es über die neue Episodenreihe bereits gibt, ähnelt sie nun mehr und mehr ihrer Mutter. "Sie vollzieht ihre eigene Evolution und erhält dadurch stärkeren Einfluss innerhalb der gesamten Geschichte. Sie hält schließlich immer noch an moralischen Prinzipien fest und handelt immer noch für das Gute. Daher glaube ich nicht, dass sie böse wird", verrät sie vorab.

Sophie Turner
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Sophie Turner