Es war ein Schock für viele Game of Thrones-Fans: die brutale Vergewaltigung von Sansa Stark (Sophie Turner, 19) durch ihren frischangetrauten Ehemann Ramsay Bolton (Iwan Rheon, 30). Während es vor allem auf den diversen Social Media Kanälen seither nur so kritische Kommentare hagelt, freuten sich die beteiligten Seriendarsteller über die neue Herausforderung. Sansa-Star Sophie verriet, wie sie die kontroverse Horrorszene erlebte.

Iwan Rheon
Landmark Media Press and Picture / ActionPress
Iwan Rheon

Eigentlich hatte die Schauspielerin gehofft, ihre Figur werde in Sachen Männer ein wenig zur Ruhe bekommen und vielleicht einen "sanfteren" Charakter wie zum Beispiel Jamie Lannister (Nikolaj Coster-Waldau, 44) an ihre Seite gestellt bekommen. Doch weit gefehlt: Stattdessen muss Sansa ihren Erzfeind heiraten, der ihr auch noch körperliches, schreckliches Leid zufügt. Kein Problem für Sophie, wie sie gegenüber Entertainment Weekly verriet: "Als ich die Szene gelesen habe, fand ich sie einfach super. Es war toll, dass Ramsay Theon [Alfie Allen] zwang, zuzusehen. Ich mag es, dass sie wieder zu Hause ist und das zurückfordert, was ihr zusteht. Aber gleichzeitig ist sie auch eine Gefangene in ihrem eigenen Zuhause." Und diese Situation wird sich offenbar nicht so schnell in Wohlgefallen auflösen, ließ die 19-Jährige durchblicken. Sansa wird eine Weile in Ramsays Gewalt bleiben: "In dieser Staffel geht es darum, dass sie seine Motive herausfinden und ihn zufriedenstellen muss. Ich glaube, das wird für mich die bisher schwierigste Staffel, einfach weil das alles so emotional für sie ist."

Sophie Turner
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Sophie Turner

Auch Ramsay-Darsteller Iwan Rheon stellte sich der Herausforderung, die Vergewaltigungsszene zu spielen. Denn obwohl er in seiner GoT-Rolle schon unzählige Grausamkeiten begangen hat, war allen klar, dass dieser Moment es vor allem für die Fans in sich haben würde. Deshalb war der Waliser sicher umso erleichteter, dass seine junge Kollegin so relaxt an die Sache ranging. "Sophie war einfach umwerfend", erklärte Iwan Rheon dem Vulture Magazine.

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