Der Schock über Stefan Raabs (48) Abschied aus dem deutschen Fernsehen Ende des Jahres sitzt bei vielen immer noch tief. Schließlich sorgte der Entertainer mit seinen zahlreichen Shows regelmäßig für gute Stimmung bei den Zuschauern. Auch Thomas Gottschalk (65) hat das Vorhaben seines Kollegen kalt erwischt, denn er hatte einen ähnlichen Plan, wie die TV-Legende nun verraten hat.

"Kurz vor Ende der RTL-Show zu meinem 65. Geburtstag, das war vor vier Wochen, kam mir plötzlich ein schwarzer Gedanke in die Quere: Ich sag' jetzt einfach live und spontan: 'So Freunde, das war's! Das war mein letzter Auftritt im Fernsehen. Schönen Abend noch!'", schreibt er in seiner Kolumne für die FAZ. Jetzt bleibe ihm keine andere Wahl, als noch ein wenig durchzuhalten. "Egal, ich hab' es vermasselt. Und Stefan Raab hat mir gerade gezeigt, wie man sich richtig vom Fernsehen verabschiedet. Zusammen mit den Löchern, die sich hinter Harald Schmidt und vor Günther Jauch auftun, handelt es sich ja mittlerweile um einen beachtlichen Krater. Und in der Tat war Stefan der letzte Riese in einer Fernsehwelt, die zusehends von Zwergen bewohnt wird", lobt er seinen Kollegen.

Wie es mit ihm weitergehen wird, weiß Thomas selbst noch nicht. "Bleibe ich, bin ich der tragische Riese, der die Götterdämmerung verpennt hat. Gehe ich als Nächster, wirke ich wie ein Trittbrettfahrer." Vielleicht hat Raabs Abgang also wenigstens etwas Gutes und bewirkt, dass Thomas Gottschalk den Zuschauern noch länger als geplant erhalten bleibt.

Thomas Gottschalk beim Querdenker Award 2015Dominik Bindl / Getty Images
Thomas Gottschalk beim Querdenker Award 2015
Thomas Gottschalk, ModeratorSascha Steinbach/ Gettyimages
Thomas Gottschalk, Moderator
Thomas GottschalkFranziska Krug /Gettyimages
Thomas Gottschalk


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