Während die meisten, beliebten Shows jährlich in die Sommerpause gehen, blieb Stefan Raab (48) dem Publikum durch Schlag den Star auch in dieser Zeit erhalten. Doch nun verabschiedet sich der Entertainer bekanntlich endgültig von seinem Moderationsjob und es ist fraglich, was aus seinen vielen, eng mit ihm verknüpften Sendungen geschieht. Hat zumindest Schlag den Star die Chance auf eine Zukunft - auch ohne "Stefan Raab"?

Schlag den Star
ProSieben/Willi Weber
Schlag den Star

Die Quoten geben Anlass zur Hoffnung. Die gestrige, letzte Folge mit Luke Mockridge (26) und Ross Antony (41) erzielte laut AGF in Zusammenarbeit mit der GfK zwar keine Topwerte, war mit 2,10 Millionen Zuschauern und 15 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe aber immer noch im soliden Bereich. Auch die 8,7 Prozent beim Gesamtpublikum sind nicht zu verachten.

Lukas Podolski
Getty Images
Lukas Podolski

Wichtiger ist aber der Blick auf die gesamte Erfolgsgeschichte des Formats. Von Staffel eins bis sieben blieben die Quoten konstant gut, wobei vor allem die letzten zwei nach einem kleinen Einbruch wieder richtig zulegten. Die am ersten Augustwochenende ausgestrahlte Ausgabe des Duells zwischen Lukas Podolski (30) und Elton (44) erzielte sogar die beste Quote in der Geschichte von "Schlag den Star".

Stefan Raab
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Stefan Raab

Da diese Sendung zudem die unter all den von Stefan Raab ins Leben gerufenen Unterhaltungsshows ist, die am ehesten ohne den 48-Jährigen an der Spitze dauerhaft funktionierten könnte, scheint es für ProSieben eine Überlegung wert zu sein, das Format auch ohne Raab weiterzuführen.