Superhelden müssen möglichst männlich sein und Frauenherzen höher schlagen lassen? Dieses Klischee hält Andrew Garfield (32) für überholt. Der einstige SpidermanDarsteller hat sich dafür ausgesprochen, dass es einen pansexuellen Spinnenmann geben sollte.

Emma Stone und Andrew Garfield
Bulls / Steve Sands
Emma Stone und Andrew Garfield

Schon als vor einiger Zeit unfreiwillig ein Dokument von Sony an die Öffentlichkeit gelangte, in dem unter anderem zu lesen war, dass der Held einer Comic-Verfilung keinesfalls schwul sein dürfe, zeigte sich Andrew Garfield enttäuscht. Er plädierte schon 2013 dafür, dass Spidey seine "Sexualität erforschen" solle. Nun hat er sich erneut ganz offen dafür ausgesprochen, dass die sexuelle Orientierung einer Filmfigur nicht so streng limitiert sein dürfe!

Andrew Garfield
WENN
Andrew Garfield

"Ich freue mich darauf, dass wir irgendwann an einen Punkt kommen, an dem wir nicht mehr darüber debattieren müssen, ob es einen pansexuellen Spiderman geben könnte. Wovor sollten wir Angst haben? Wieso denken wir, es muss unbedingt Mann und Frau sein. Wieso sprechen wir überhaupt darüber?", so Garfield gegenüber Mic.com. "Liebe bleibt Liebe. Haut bleibt Haut. Fleisch bleibt Fleisch. Wir machen alle das Gleiche durch. Für mich gibt es da keine Präferenzen", erklärte er seine Sichtweise. Die Möglichkeit, dass Garfield selbst einen pansexuellen Spinnenhelden spielt, gibt es bekanntermaßen ohnehin allein aus einem Grund nicht: Tom Holland (19) wird im kommenden Reboot die Hauptrolle übernehmen.

Andrew Garfield
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