Auch fast zwei Jahre nach dem tragischen Unfalltod von Paul Walker (✝40) bleibt der Schauspieler unvergessen. Besonders seine Tochter Meadow (16) trauert noch immer um ihren Daddy. Zudem ist sie der Überzeugung, dass der Fast & Furious-Star noch am Leben sein könnte, wenn das Unfallauto besser ausgestattet gewesen wäre, weshalb sie nun den Hersteller verklagt.

Paul Walker
WENN
Paul Walker

Wie TMZ berichtet, starb der Darsteller nicht durch den Aufprall, sondern verbrannte auf dem Beifahrersitz des Wagens. Das sei anhand von Ruß, der in seiner Lunge gefunden wurde, nachgewiesen worden. Jedoch seien ihm beim Zusammenstoß durch den Sicherheitsgurt Rippen- und Beckenknochen gebrochen worden, sodass er sich nicht aus dem Wrack habe befreien können. Dabei werfen die Anwälte der 16-jährigen Tochter des Opfers dem Autohersteller vor, dass der Porsche Carrera GT eine "Vorgeschichte von Unzulänglichkeiten und Problemen bei der Steuerung" aufweise. Zudem sei das standardisierte "Porsche Management System" (PSM), wie es reihenweise in anderen Fahrzeugtypen eingebaut wurde, bei Walkers Modell nicht vorgesehen gewesen. "Unterm Strich ist der Porsche Carrera GT ein gefährliches Auto. Es gehört nicht auf die Straße. Und wir sollten nicht ohne Paul Walker oder ohne seinen Kumpel Roger Rodas (✝38) sein", heißt es in dem offiziellen Schreiben der Rechtsbeistände.

Paul Walker
Stuart C. Wilson Getty Images Entertainment
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Die Juristen haben außerdem viele weitere technische Mängel zu beanstanden. Der Automobilfabrikant hingegen führt den Unfall auf unvorsichtige Fahrweise und zu hohes Tempo zurück.

Meadow Walker mit Papa Paul
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