Jay-Z (45) ist mal wieder vor Gericht geladen. Doch anstatt sich mit ungeklärten Vaterschaftsfragen quälen zu müssen, soll sich der Rapper im aktuellen Fall zu einem beruflichen Delikt äußern.

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Die Vergangenheit holt den Künstler ein, denn 1999 verwendete er gemeinsam mit dem Produzenten Timbaland (44) für den Hit "Big Pimpin'" angeblich unerlaubterweise Stücke des ägyptischen Liedes "Khosara Khosara". Die fehlende Lizenz für das Sample könnte dem Duo nun zum Verhängnis werden, wobei der Ehemann von Beyoncé Knowles (34) alle Schuld von sich weist, denn er sei nicht für die Überprüfung des Materials verantwortlich gewesen. "Es gibt ein Team von mehreren hundert Leuten, die sich darum kümmern. Das ist nicht meine Aufgabe", zitiert ihn The Hollywood Reporter. "Timbaland hat mir den Track vorgestellt, ich habe gar nicht darüber nachgedacht, dass darin ein Sample hätte sein können", so der 45-Jährige.

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Die Anwälte der Musiker gaben während des zweiten Verhandlungstages an, dass die Rechte ordnungsgemäß übertragen worden seien. Zudem hatte der Chef der "Mosley Music Group" ein musikalisches Argument parat: Denn Timbaland meinte, für "Big Pimpin'" seien Instrumentierung und Vocals unwichtig und nur die Beats entscheidend – welche wohl kaum von "Khosara Khosara" abgekupfert seien können.

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