James Bond ist einer der berühmtesten Filmhelden. Die Abenteuer des Geheimagenten verlaufen meist nach einem bestimmten Muster, sodass die Storys der Reihe einen hohen Wiedererkennungswert haben. Christoph Waltz (59) hingegen scheint diesen plakativen Kampf zwischen Gut und Böse eher als Kinderkram zu empfinden, was er mit einem witzigen Vergleich verdeutlichte.

Christoph Waltz
Adam Berry Getty Images Entertainment
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Der in Österreich Geborene hat viel über das Gegenüber von Held und Antagonist nachgedacht und schließlich kam der Darsteller des "Spectre"-Schurken bei seiner Analyse zu einem eindeutigen Ergebnis. "Die archetypische Konstellation innerhalb der Bond-Geschichte ist quasi moderne Mythologie. Als Erläuterung sage ich: Es ist wie im Volkstheater, wie im Kaspertheater", verriet er der Bunte. Klar, denn auch hier sei ein Konflikt zwischen dem lieben Kasper und dem gemeinen Krokodil der Mittelpunkt der Handlung. Aus diesem Grund sei der Ausgang der "007"-Filme natürlich vorprogrammiert. "Ich habe noch kein Kaspertheater gesehen, wo das Krokodil den Kasper frisst", alberte der 59-Jährige.

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Diese spezifische Form des Puppentheaters wurde vor über 200 Jahren erfunden und begeistert noch heute. Sollte die dualistische Kombination der Protagonisten das Erfolgsgeheimnis sein, können die "James Bond"-Produzenten also wahrlich einer rosigen Zukunft entgegenblicken.

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