Sechs Jahre ist das Selbstmord-Drama um Torwart Robert Enke (✝32) nun her. Er wird schmerzlich vermisst - vor allem von seiner Frau Teresa und seiner kleinen Tochter Leila. In einem offenen Interview erzählt die Witwe jetzt, wie sie ihren Alltag mit den schlimmen Verlusten meistert.

Teresa Enke
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Teresa Enke

"Wir denken jeden Tag an Robert", sagt Teresa Enke, als sie mit dem People-Magazin über ihren Mann spricht, der an Depressionen litt. Die 39-Jährige hat schlimme Jahre hinter sich, denn vor ihrem geliebten Ehemann verlor sie 2006 auch ihre kleine Tochter Lara, die wegen eines Herzfehlers mit nur zwei Jahren gestorben war. Mit Adoptivtochter Leila (6) lebt sie nun ein anderes Leben, geprägt von Verlusten. Doch die Kleine gibt ihr Kraft und Mut: "Leila sagt dann immer: 'Komm, wir besuchen Papa und Lara am Grab.'" Dennoch ist es nicht einfach, der Sechsjährigen diese Situation zu erklären: "Auch wenn Leila mal weint, sage ich ihr, dass es den beiden gut geht, dass beide jetzt glücklich sind. Das nimmt sie ganz gut auf."

Robert Enke
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Robert Enke

Die Frage nach dem Warum wird Teresa Enke aber wahrscheinlich dennoch jeden Tag begleiten. "Robert ist immer da. Er hat uns geliebt, und er hätte das nie gemacht, wenn diese Krankheit nicht so übermächtig gewesen wäre." Wie genau ihr Papa ums Leben gekommen ist, weiß das Mädchen noch nicht. "Ich denke, wenn sie älter wird, wird sie sich noch einmal anders mit dem Thema beschäftigen."

Robert Enke
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