Der große Eklat beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest im letzten Jahr ist allen noch in guter Erinnerung. Nach seinem phänomenalen Sieg verkündet Sänger Andreas Kümmert (29) live auf der Bühne, dass er nicht mehr bei dem Wettbewerb antreten wolle. In einem Interview erzählt er nun ganz offen, warum er damals einen Rückzieher gemacht hat.

Andreas Kümmert
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Andreas gewann 2013 bei The Voice of Germany das Finale. Der Erfolg wurde dem sympathischen Sänger schnell zu viel. Aus gesundheitlichen Gründen musste er seine Tour absagen und kämpfte mit Hass-Kommentaren in den sozialen Medien. Dann kam der ESC-Vorentscheid. "Mir war klar, es würde mich überrollen, und ich werde es nicht verkraften", erklärte der Künstler im Gespräch mit dem Stern nun seine Entscheidung. Nach eigenen Angaben litt Andreas an starken Angststörungen: "Plötzlich hatte ich Atemnot. Ich schwitzte. Ich habe gedacht, ich sterbe."

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Bereits vor dem ESC hatte er unkontrollierbare Panikattacken. "Es ist ein Paradoxon für mich: Ich brauche die Öffentlichkeit - und habe Angst vor ihr", klagt der Musiker über seine Situation. Mittlerweile habe er seine Krankheit aber dank einer professionellen Therapie im Griff. Andreas startet in diesen Wochen sogar eine neue Deutschlandtour. Hoffentlich kann er die Auftritte und den Trubel auch wirklich genießen.

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