Bei Melissa McCarthy (45) konnte in den vergangenen Monaten eine regelrechte Verwandlung beobachtet werden: Die Schauspielerin mit einigen Extrapfunden hielt sich eisern an eine Diät, speckte angeblich sogar über 30 Kilogramm ab. Doch das tat sie nicht etwa, um dem weitverbreiteten Schönheitsideal zu entsprechen und das sollten ihrer Meinung nach auch alle anderen Frauen nicht tun.

Melissa McCarthy
WENN
Melissa McCarthy

Für die Cover-Story des Redbook-Magazins öffnete sich Melissa zum ewigen Thema des Body-Shamings bei Frauen. "Es gibt eine Epidemie in unserem Land von Mädchen und Frauen, die sich schlecht in ihrer Haut fühlen, basierend darauf, wie fünf Prozent unserer Menschheit aussehen. Das fängt sehr jung an", erklärte die Schauspielerin. Die Vorstellung, ihre Töchter Georgette und Vivien Falcone könnten von solchen Selbstzweifeln geplagt sein, kann Melissa nicht ertragen. "Gib mir deinen besten Schlag ins Gesicht und ich werde diesen eher nehmen, als zu akzeptieren, dass meine Kinder sich schlecht in ihren Körpern fühlen", betonte die "Mike & Molly"-Darstellerin.

Melissa McCarthy
Splash News
Melissa McCarthy

Dass jeder Mensch anders aussieht, stelle für sie etwas Gutes dar. "Bei Frauen gibt es diese merkwürdige kulturelle Sache, dass wir uns immer mit anderen vergleichen müssen: Wem stand was am besten? Wessen Po ist besser? Wie wäre es stattdessen, wenn alle gewinnen? Wie furchtbar langweilig wäre es, wenn wir alle gleich wären?", gab die 45-Jährige zu bedenken. Deswegen setze sich Melissa weiterhin dafür ein, gegen das Phänomen des Body-Shamings anzugehen.

Melissa McCarthy
Getty Images
Melissa McCarthy

Eine Hilfestellung soll dabei ihre eigene Mode-Linie sein. "Ich versuche einfach, Kleidung zu entwerfen, die dafür sorgt, dass alle Frauen sich richtig wohlfühlen", erklärte die Amerikanerin weiter.