Was Trauer mit Menschen anstellen kann, werden wohl nur die Menschen wirklich verstehen können, die dieses Gefühl selbst schon erleben mussten. Hollywood-Star Michelle Rodriguez (37) fiel nach dem Tod ihres Kollegen und guten Freundes Paul Walker (✝40) jedenfalls in ein tiefes Loch. Was der Verlust mit ihr machte, offenbarte die Schauspielerin jetzt auf erschreckende Weise - sie gab zu, neidisch auf den verstorbenen Paul gewesen zu sein!

Die Schauspieler von "Fast & Furious 7"
Screenshot / Digital Spy
Die Schauspieler von "Fast & Furious 7"

Neidisch auf einen Toten? Eigentlich unfassbar, aber wohl einfach nur Michelles extreme Form, mit den sie überwältigenden Emotionen umzugehen. In der Dokumentation "The Reality of Truth" packte die 37-Jährige aus, ein Clip davon liegt TMZ vor. "Als ich Paul verlor, machte ich ein Jahr durch, in dem ich mich wie ein Tier fühlte", erzählte Michelle, "ich tat alles, um mich davon abzulenken, wie flüchtig das Leben ist, dass wir hier sind und dann jederzeit ganz plötzlich verschwunden sein können. Ich habe alles getan, um mich zu verstecken." Michelles Fluchtstrategie war damals der Konsum der psychedelischen Pflanze Ayahuasca. Unter Einfluss dieses Rauschmittels erlebte sie Momente des Neids.

Michelle Rodriguez
SIPA/WENN.com
Michelle Rodriguez

"Wenn ich auf einem Ayahuasca-Trip war, dann wurde ich unglaublich traurig, dass er mich hier zurückgelassen hatte", erinnerte sich Michelle an diese Zeit unmittelbar nach Paul Walkers Tod zurück, "es war weniger Traurigkeit darüber, dass er weg war, sondern darüber, dass er zuerst dort gelandet war." Der Fast & Furious-Star hatte lange zu kämpfen, um diese destruktive Phase und die alles verschlingende Trauer zu verarbeiten. Dass ihr Freund Paul Walker für immer aus ihrem Leben verschwunden ist, wird Michelle Rodriguez aber wohl nie richtig fassen können.

Michelle Rodriguez
WENN
Michelle Rodriguez

Auch Michelles Kollege Vin Diesel (48) vermisst Paul immer noch sehr, wie dieser Clip beweist: