Dem deutschen Autohersteller Porsche kann nicht vorgeworfen werden, den tödlichen Autounfall von Schauspieler Paul Walker (✝40) und Roger Rodas (✝38) verantwortlich gemacht werden. Ein US-Richter verwarf am Montag die Klage der Witwe des Fahrers.

Paul Walker
AKM-GSI / Splash News
Paul Walker

Vor zweieinhalb Jahren starben der Fast & Furious-Star Paul Walker und sein guter Freund Roger Rodas bei einem schweren Autounfall. Rodas hatte im Jahr 2013 bei überhöhter Geschwindigkeit (149 km/h) die Kontrolle über einen Porsche Carrera GT verloren, der, nachdem er mit einer Straßenlaterne und einem Baum kollidiert war, schließlich in Flammen aufging. Die Witwe des Fahrers, Kristine Rodas, hatte bereits 2013 vor einem Gericht in Kalifornien Klage gegen den Autohersteller eingereicht und behauptet, erhebliche Konstruktionsfehler und Sicherheitsmängel des Wagens seien Schuld am tragischen Ableben der beiden Männer.

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Richter Philip S. Gutierrez befand am Montag, dass die juristische Vertretung der Witwe nicht genügend Beweise für ihren Vorwurf hervorbringen konnte und wies die Klage laut TMZ ab. Außerdem seien die in der Anklageschrift aufgeführten vier Mängel nicht ursächlich für den Tod der Fahrzeuginsassen.

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Neben Kristine Rodas hatten auch Paul Walkers Tochter Meadow (17) und sein Vater Klage gegen Porsche eingereicht. Hierüber soll noch verhandelt werden.