Woody Allen (80) hat jetzt einen deutlichen Seitenhieb von einer Hollywood-Kollegin bekommen: Susan Sarandon (69) machte klar, dass sie den Missbrauchsvorwürfen gegen den US-Regisseur Glauben schenkt und dies zutiefst verachtet.

Blake Lively, Kristen Stewart, Woody Allen und Jesse Eisenberg
Andreas Rentz / Getty Images
Blake Lively, Kristen Stewart, Woody Allen und Jesse Eisenberg

Nach Angaben der Associated Press wurde die Schauspielerin beim "Women in Motion Talk" im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes auf die Anschuldigungen angesprochen, die seit einiger Zeit gegen den Filmemacher vorliegen, und antwortete prompt: "Ich denke, er hat ein Kind sexuell missbraucht, und das ist nicht richtig." Susan Sarandon wollte danach aber nicht weiter darauf eingehen und lehnte jegliche Nachfragen ab. Doch ihre Ansage ist klar!

Susan Sarandon ist beim "Women Motion Talk" in Cannes
WENN
Susan Sarandon ist beim "Women Motion Talk" in Cannes

2013 hatte Woody Allens Tochter erstmals angeklagt, dass ihr Vater sie im Alter von sieben Jahren sexuell misshandelt haben soll. Allen selbst wies alle Vorwürfe zurück und sah darin einen Racheakt seiner Ex-Frau: Diese habe die gemeinsame Tochter zu den falschen Anschuldigungen getrieben, so die Erklärung des Regisseurs.

Mia Farrow
Andres Otero/WENN.com
Mia Farrow

Woody Allen hatte mit seinem Film "Cafe Society" die diesjährigen Filmfestspiele in Cannes eröffnet. Zuletzt kritisierte sein Sohn Ronan Farrow (28) den Umgang der Medien mit Woody Allen: Seiner Meinung nach werde der angebliche Missbrauch viel zu wenig in der Öffentlichkeit debattiert. Im Video am Ende des Artikels erfahrt ihr, mit welchen Angelegenheiten andere Kollegen von Woody Allen unter Beschuss gerieten.