Es war eine herbe Enttäuschung für Jamie-Lee Kriewitz (18) und alle deutschen Eurovision Song Contest-Fans. Zum zweiten Mal in Folge landet Deutschland auf dem letzten Platz des Musikwettbewerbs. Dabei kam die Performance der The Voice of Germany-Siegerin beim Publikum so gut an. Auch ESC-Experte Peter Urban kann sich die Niederlage nicht erklären.

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Seit 1996 kommentiert Peter Urban den ESC und gilt damit als echter Garant in puncto Siegerprognosen. Dieses Jahr hat er weder mit dem ersten Platz der Ukraine gerechnet, noch kann er das miserable Ergebnis für Jamie-Lee Kriewitz nachvollziehen. "Ich finde es ungerecht und sie verdient es einfach nicht. Jamie-Lee hat sehr gut gesungen. Ihr Auftritt war klasse", zeigt sich der Kommentator im Gespräch mit Bild völlig ratlos. Bei vielen enttäuschten ESC-Fans kam der Gedanke auf, dass die anderen Staaten die 18-Jährige für die deutsche Politik der letzten Monate abstraften. "Quatsch! Das kann nicht sein. In den Vorjahren gab es sonst auch Punkte für Deutschland", ignoriert der 68-Jährige diese Theorie.

Jamie-Lee Kriewitz beim ESC 2016
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Jamie-Lee Kriewitz beim ESC 2016

Natürlich war auch Jamie-Lee von ihrer Niederlage enttäuscht. Doch trotzdem ließ sie sich den Spaß an diesem einmaligen Contest nicht nehmen und feierte gemeinsam mit den anderen Teilnehmern bei einer ausgelassenen Aftershow-Party. Schaut euch in unserem Video noch einmal an, welche Promis fest die Daumen für Jamie-Lee drückten.

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