Es war die Sensation des Jahres! Xavier Naidoo (44) sollte für Deutschland beim Eurovision Song Contest antreten, doch nach vielen Kontroversen wurde seine Nominierung zurückgezogen. In der Sondersendung "Die Xavier Naidoo-Story" äußerte sich der Soul-Sänger zum ersten Mal zu seinem ESC-Shitstorm äußerte.

Xavier Naidoo
VOX / Markus Hertrich
Xavier Naidoo

Eigentlich wurde Xavier für den diesjährigen Songcontest vom NDR vorgeschlagen, doch kurz nach Bekanntgabe, brach eine Welle der Kritik über den Sender und den Musiker herein. Angeblich bestand die Gefahr, dass einige Äußerungen und Songzeilen des Sängers antisemitisch und homophob ausgelegt werden konnten. Kurz darauf wurde seine Nominierung zurückgezogen.

Xavier Naidoo in der dritten Folge von "Sing meinen Song"
VOX / Markus Hertrich
Xavier Naidoo in der dritten Folge von "Sing meinen Song"

Der 44-Jährige äußerte sich bisher nicht zu den fiesen Hater-Kommentaren - bis gestern! Xavier brach endlich sein Schweigen: "Wenn es eine Demokratie nicht aushält, dass ein kleiner Sänger aus Mannheim sein Maul aufmacht, dann ist die Demokratie auch nichts wert", verteidigte er sich. Das Gesangstalent habe mit einer negativen Reaktion der Deutschen gerechnet, wollte sich dennoch bis zuletzt durchboxen, schaffte es aber leider nicht.

Xavier Naidoo
Getty Images
Xavier Naidoo

Dafür stand in diesem Jamie-Lee Kriewitz (18) in Stockholm auf der Bühne und performte ihren Song "Ghost". Die Hannoveranerin ergatterte trotz super Auftritt letztlich aber nur elf Punkte und lag somit auf dem letzten Platz.