Der Sex-Prozess um die angebliche Vergewaltigung von Gina-Lisa Lohfink (29) stellt für die ehemalige GNTM-Kandidatin ein schlimmes Kapitel in ihrem Leben dar. Sie fühlt sich, als würde sie vor Gericht vom Opfer zur Täterin gemacht werden. Von ihren Fans bekommt Gina-Lisa inzwischen zwar eine Menge Unterstützung, doch noch immer wird sie offen angefeindet. In einem Interview äußert sie sich jetzt völlig verzweifelt.

Gina-Lisa Lohfink beim Echo 2016 in Berlin
Ralf Succo/WENN.com
Gina-Lisa Lohfink beim Echo 2016 in Berlin

Ihr Appell könnte nicht dramatischer sein: "Muss ich erst umgebracht werden?", fragt Gina-Lisa in einem Gespräch mit Spiegel Online. Die Blondine fühlt sich von der Justiz im Stich gelassen, glaubt nicht mehr an Gerechtigkeit. Im Gerichtssaal wurde sie von drei jungen Männern am ersten Verhandlungstag übel beschimpft, doch die Richterin unternahm nichts. "Erst macht man mich vom Opfer zur Täterin, und dann sowas. Muss ich erst umgebracht werden? Rafft die Justiz es dann erst?", so Gina-Lisa völlig verzweifelt.

Gina-Lisa Lohfink
Instagram/ginalisa86
Gina-Lisa Lohfink

Auf die deutsche Gesetzgebung vertraut sie jedenfalls nicht mehr. "Wenn ich nochmal vergewaltigt werde, gehe ich sicher nicht zur Polizei", gesteht das Erotik-Model. Eine schockierende Aussage! Zum nächsten Verhandlungstag hat Gina-Lisa den Bundesjustizminister Heiko Maas eingeladen. Ob er kommt und was sein Erscheinen im Gerichtssaal bewirken könnte, wird sich zeigen.

Gina-Lisa Lohfink bei "Promi Big Brother" 2015
Sascha Steinbach/ Getty Images
Gina-Lisa Lohfink bei "Promi Big Brother" 2015

Seht im angehängten Clip, wie viel Support Gina-Lisa momentan von ihren Fans entgegengebracht wird.