Eigentlich sollten die Portugiesen ziemlich erleichtert sein: Dank einer Glanzleistung ihres Star-Kickers Cristiano Ronaldo (31) im EM-Vorrundenspiel gegen Ungarn, verhalf er seinem Team mit zwei Toren zu einem 3:3-Unentschieden und damit knapp zum Einzug ins Achtelfinale. Trotzdem reißen die Negativ-Schlagzeilen um ihn nicht ab.

Cristiano Ronaldo beim Spiel Ungarn gegen Portugal bei der EM 2016 in Lyon
Bai Xuefei / Xinhua/ActionPress
Cristiano Ronaldo beim Spiel Ungarn gegen Portugal bei der EM 2016 in Lyon

Ein Grund: Zuvor war der Fußballer bei einem Spaziergang mit der Mannschaft ausgerastet, hatte das Mikrofon eines lauernden Reporters ins Wasser geworfen. Jetzt fordert Carlos Rodrigues, der Direktor der Zeitung "Correio da Manhã", spanischen Medien zufolge eine Entschuldigung und bezeichnet Ronaldos Verhalten als "eine Schande für eine ganze Nation".

Cristiano Ronaldo vor dem EM-Spiel Portugal gegen Österreich
ActionPress / BPI/REX/Shutterstock
Cristiano Ronaldo vor dem EM-Spiel Portugal gegen Österreich

Doch damit nicht genug. Auch nach dem heutigen Spiel sorgte der 31-Jährige wieder für Unmut bei den Sportjournalisten. Die Uefa ließ bei der offiziellen Pressekonferenz keine Fragen an den aufbrausenden Kicker zu. "Das haben die entschieden, nicht ich", sagte Ronaldo als die Reporter trotzdem Fragen an ihn richteten und zeigte auf den portugiesischen Medienchef - offenbar hatte man ihm einen Maulkorb verpasst.

Cristiano Ronaldo beim EM-Spiel Portugal gegen Island
ActionPress
Cristiano Ronaldo beim EM-Spiel Portugal gegen Island

Auch abseits des Spielfeldes sorgt er für Schlagzeilen. Erfahrt im Video, mit wem sich der Vater eines kleinen Sohnes angeblich derzeit vergnügt.