Seit Wochen beherrscht sie die Medien - und das schon lange nicht mehr nur im Boulevard-Bereich. Der Grund dafür ist sehr ernst: Gina-Lisa Lohfink (29) wehrt sich vor Gericht gegen die Behauptung, zwei Männer der Vergewaltigung falsch beschuldigt zu haben. Nun geht sie einen Schritt weiter und plant, vor das EU-Parlament zu treten.

Gina-Lisa Lohfink beim Echo 2016 in Berlin
Ralf Succo/WENN.com
Gina-Lisa Lohfink beim Echo 2016 in Berlin

Am 12. Juli soll es passieren: Das Model will ihre Geschichte in Straßburg erzählen und auf ihren und ähnliche Fälle aufmerksam machen. Eingeladen wurden sie und ihr Anwalt Burkhard Benecken nach Bild-Informationen von dem österreichischen Grünen-Parlamentarier Michel Reimon. "Wir freuen uns, dass der Fall 'Lohfink', der nun schon sehr lange für hitzige Debatten in ganz Deutschland sorgt, auf europäischer Ebene Eingang in die Politik findet. Dass die Diskussion in dieser Größenordnung geführt wird, ist ohne Wenn und Aber als sehr positiv zu bewerten", erzählt Benecken der Zeitung. Doch bevor das so weit ist, steht Gina-Lisa am kommenden Montag erst einmal ein weiterer Prozesstag bevor.

Gina-Lisa Lohfink
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Gina-Lisa Lohfink

2012 erstattete die 29-Jährige Anzeige gegen Pardis F. und Sebastian C., die ihr nach eigener Aussage K.o.-Tropfen verabreicht und sie anschließend vergewaltigt hatten. Das Gericht glaubte ihr nicht und verurteilte sie zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro. Wer sich alles für sie einsetzt, erfahrt ihr im Clip.

Gina-Lisa Lohfink
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