Nach den schlimmen Vorfällen in den USA Anfang Juli, bei denen die beiden schwarzen US-Bürger Philando Castile und Alton Sterling erschossen wurden, gehen viele auf die Straße und protestieren unter dem Slogan "Black Lives Matter" ("Schwarze Leben gelten auch") gegen die Polizeigewalt in Amerika. Nun tat sich auch Alicia Keys (35) mit mehreren Superstars zusammen und veröffentlichte ein erschreckendes Warn-Video.

Beyonce beim Rock in Rio Festival
Getty Images
Beyonce beim Rock in Rio Festival

Gemeinsam mit der Organisation "We are here" haben Alicia Keys, Beyoncé Knowles (34), Kevin Hart (37), Rihanna (28) und viele andere US-Stars aus dem Film- und Musikbusiness - darunter auch Weiße, wie Pink (36) und Adam Levine (37) - ein Video mit dem Titel "23 Wege, wie du getötet werden könntest, wenn du in Amerika schwarz bist" aufgenommen. Dabei steht jedes der 23 Statements für einen vermeidbaren und offenbar völlig ungerechtfertigten Tod einer schwarzen amerikanischen Person, die in den vergangenen Monaten getötet wurde. Unter den "23 Wegen" sind so simple Dinge, wie "einen Kapuzenpullover tragen", "einen Spurwechsel nicht anzeigen" oder "vor einem Supermarkt CDs verkaufen".

Rihanna bei den Billboard Music Awards 2016 in Las Vegas
David Becker/Getty Images
Rihanna bei den Billboard Music Awards 2016 in Las Vegas

Den Promis ist wirklich anzusehen, wie nah ihnen das Schicksal ihrer Mitbürger geht und sie fordern von der US-Regierung eine radikale Veränderung der Politik, um Rassismus so besser vorzubeugen und die immer wieder eskalierenden Einsätze der Polizei einzudämmen. Schon vor ein paar Tagen hatten Stars wie Drake (29) oder Mischa Barton (30) ihre Stimme erhoben. Mit dem Film sind Alicia Keys und Co. auf jeden Fall einen großen und eindrucksvollen Schritt gegangen. Am Ende des Artikels könnt ihr euch das Video ansehen.

Kevin Hart bei einer Filmpremiere in New York
Macguyver/WENN.com
Kevin Hart bei einer Filmpremiere in New York