Der "Pokémon Go"-Hype hat Deutschland seit Tagen fest im Griff: Überall und zu jeder Zeit gehen die Fans des Spiels auf die Jagd nach den kleinen Monstern. Doch es gibt einige Orte, die aus Pietätsgründen eigentlich eine "Pokémon"-freie Zone sein sollten - wie zum Beispiel ein Friedhof.

Pokémon Go-Spieler in Rom
WENN
Pokémon Go-Spieler in Rom

Ein Spaziergang über den Melaten-Friedhof ist nicht nur ein Spaziergang durch die Geschichte Kölns: Viele Prominente haben dort ihre letzte Ruhe gefunden, wie zuletzt Ex-Außenminister Guido Westerwelle (✝54). Doch seit Kurzem sind neben den Spaziergängern auch viele "Pokémon Go"-Spieler zwischen den Gräbern unterwegs. Wie Bild berichtet, ist der Friedhof zu einer wahren "Pokémon Go"-Pilgerstätte geworden. Unfassbar: Das Grab von Komiker Dirk Bach (✝51) ist sogar eine virtuelle Kampfarena! Auf der letzten Ruhestätte des im Oktober 2012 verstorbenen Dschungelcamp-Moderators treten die Daddler gegeneinander an."Hier laufen etliche Pokémon-Spieler rum. Bislang gab es aber zum Glück noch keine ernsten Zwischenfälle", sagte ein Friedhofsgärtner der Zeitung.

Dirk Bach bei der Vorstellung des RTL-Jahresprogramms im Juli 2011
Wenn.com / Frank Altmann
Dirk Bach bei der Vorstellung des RTL-Jahresprogramms im Juli 2011

Dirks Grab ist nicht der einzige Ort, an dem Respekt angebracht wäre, aber der Pokémon-Wahnsinn momentan vorherrscht. Auch andere Friedhöfe und Gedenkstätten melden immer mehr pietätlose Besucher. Da geht der Hype eindeutig zu weit!

Dirk Bach und Sonja Zietlow beim Prominenten-Special von "Wer wird Millionär?"
ActionPress / Stefan Gregorowius
Dirk Bach und Sonja Zietlow beim Prominenten-Special von "Wer wird Millionär?"

Seht im folgenden Clip noch einmal, was für ein herzensguter Komiker Dirk Bach war. In diesem Jahr wäre der beliebte Moderator 55 Jahre alt geworden.