Alles Lüge! Die brasilianischen Behörden verkündeten, dass Ryan Lochtes (32) Überfallgeschichte frei erfunden sei. Das teilten die Beamten nun der Öffentlichkeit mit und hoffen gleichzeitig auf Hilfe des amerikanischen FBI.Wie gehen die Ermittlungen jetzt weiter und welche Konsequenzen drohen dem Schwimm-Star im Fall einer Anklage?

Ryan Lochte, Schwimmer
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Ryan Lochte, Schwimmer

Klarheit im Fall Ryan Lochte! Polizeichef Fernando Veloso erklärte nun in einer Pressekonferenz: "Die Sportler wurden nicht ausgeraubt. Sie sind nicht wie behauptet Opfer dieses Verbrechens geworden." Sogar das Olympische Komitee der USA lenkte ein und konnte sich nur für seine Olympia-Teilnehmer entschuldigen: "Es ist weder akzeptabel, noch repräsentiert es die Werte von Team USA." Damit beginnt nun die Jagd auf Ryan Lochte.

Ryan Lochte in Omaha, Nebraska
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Ryan Lochte in Omaha, Nebraska

Die Polizei von Brasilien wandte sich bereits an das FBI, um den in den USA befindlichen zwölffachen Goldmedaillengewinner zu einer Aussage zu bewegen. Lochte droht in der Folge eine Anklage wegen "Vortäuschung einer Straftat". Im Falle einer Verurteilung würde eine Gefängnisstrafe bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe drohen.

Jimmy Feigen, Schwimmer
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Jimmy Feigen, Schwimmer

Auch Schwimmer Jimmy Feigen (26), der Brasilien nach wie vor nicht verlassen darf, sitzt mit Lochte in einem Boot. Er kooperierte jedoch zumindest in vollem Umfang mit den Behörden. Die anderen beiden involvierten Athleten Gunnar Bentz (20) und Jack Conger (21) wurden hingegen nur als Zeugen vernommen und durften mittlerweile zurück in die USA reisen.