Heute Abend versammeln sich die Fans von The Voice of Germany wieder scharenweise vor den Fernsehbildschirmen. 13 junge Talente werden bei den "Blind Auditions" alles geben und versuchen, die Jury von ihrem Talent zu überzeugen. Doch bevor sie überhaupt in der Show auftreten dürfen, müssen die Kandidaten entscheiden, was ihnen ihr Traum von einer Gesangskarriere überhaupt wert ist.

Yvonne Catterfeld mit einer Kandidatin auf der "The Voice of Germany"-Bühne
SAT.1
Yvonne Catterfeld mit einer Kandidatin auf der "The Voice of Germany"-Bühne

Wie die Bild-Zeitung berichtet, gibt es einen sogenannten "360-Grad-Vertrag". Bereits vor dem ersten Auftritt sei genau geregelt, was der jeweilige Kandidat mit Beginn seiner Teilnahme an der Sendung darf und was nicht. Aufwandsentschädigungen, Honorare, Rechteübertragung, Merchandising, Booking und eventuelle Touren – all das sei bis ins kleinste Detail geregelt. Besonders die Gagen seien knallhart kalkuliert, heißt es weiter. Wer es in die Live-Show schafft, bekäme pro Sendung 300 Euro, der Gewinner der Show für die erste Single 7500 Euro. Nach dem Ende des Formats müsse der Künstler 20 Prozent seiner Nettoerlöse an das Management abliefern.

"The Voice of Germany"-Kandidat Marc Amacher
Pro7 / The Voice of Germany
"The Voice of Germany"-Kandidat Marc Amacher

"Im Ergebnis sind alle Verträge so gekoppelt, dass der jeweilige Künstler gebunden ist – auf Jahre hinaus und zwar auf exklusiver Basis, ohne die Möglichkeit, aussteigen zu können. [...] Die Vertragsregelungen sind nicht verhandelbar. Der Künstler bindet sich mit Haut und Haaren", berichtet der Münchner Anwalt Holger von Hartlieb gegenüber der Bild. Selbstverständlich wird niemand zur Unterzeichnung gezwungen – allerdings fällt dann die Teilnahme an The Voice of Germany flach.

Michi Beck und Smudo
Pro7 / The Voice of Germany
Michi Beck und Smudo

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