Mark Zuckerberg (32) droht Ärger! Auf seiner Plattform werden unentwegt riesige Datenmengen ausgetauscht. Darunter leider auch Hassbotschaften, Verherrlichungen von Straftaten und sogar Holocaustleugnungen. Das größte soziale Netzwerk der Welt ist jedoch verpflichtet, solche Postings nach Kenntnisnahme sofort zu löschen. Da es das nicht ausreichend tut, wurden jetzt in Deutschland Ermittlungen gegen Zuckerberg höchstpersönlich eingeleitet!

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg
Justin Sullivan / Staff (Getty)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Die Staatsanwaltschaft München geht aktuell der Strafanzeige des Anwalts Chan-jo Jun aus Würzburg nach, wie der Spiegel jetzt berichtet. Dabei geht es um den Vorwurf der Volksverhetzung. Das Ermittlungsverfahren richtet sich nicht nur gegen den Firmenchef selbst, sondern auch gegen seine Geschäftsführerin Sheryl Sandberg (47) und weitere hochrangige Facebook-Verantwortliche – darunter auch einige aus Deutschland. Anwalt Chan-jo Jun hat seine Strafanzeige sogar mit konkreten Beispielen belegt.

Mark Zuckerberg und Priscilla Chan auf einer Red-Carpet-Veranstaltung
SIPA/WENN.com
Mark Zuckerberg und Priscilla Chan auf einer Red-Carpet-Veranstaltung

Kritiker werfen Facebook schon lange vor, nicht konsequent gegen Hassbotschaften vorzugehen. Sexuelle Inhalte und Pornographie werden dagegen direkt gelöscht. In den USA sind viele der Hassbotschaften nicht illegal, da das Gesetz zur Meinungsfreiheit dort anders lautet.

Treffen von Papst Franziskus und Mark Zuckerberg im Jahr 2016
Facebook / Mark Zuckerberg
Treffen von Papst Franziskus und Mark Zuckerberg im Jahr 2016