Ex-Prinz Andrew gratulierte Epstein zur Freilassung 2010
Neue E-Mails aus den sogenannten Epstein-Akten bringen Andrew Mountbatten Windsor (66) erneut in Bedrängnis. Aus einem E-Mail-Verkehr, der Ende Januar vom US-Justizministerium veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Andrew im Jahr 2010 die Freilassung seines Freundes Jeffrey Epstein (†66) aus dem Hausarrest begeistert begrüßte. Nur wenige Tage nach dem Ende von Epsteins einjährigem Hausarrest schrieb dieser am 24. Juli 2010 an zwei Empfänger mit den Bezeichnungen "The Duke" und "ferg" – laut Daily Mail handelte es sich dabei um Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66). Andrews Antwort fiel herzlich aus: "Herzlichen Glückwunsch! DS hat mir gesagt, dass du seit gestern wieder raus darfst", schrieb der Absender "The Duke".
Die Korrespondenz ging weiter und Andrew, der zu dieser Zeit auch Handelsbeauftragter Großbritanniens war, zeigte sich zunehmend überschwänglich. "Wirklich sehr gute Nachrichten. Wenn du um den 16. herum in Paris bist, werde ich vorbeikommen, um dir zu deinem neuen Leben zu gratulieren!", schrieb er. In derselben E-Mail sprach Andrew auch über geschäftliche Angelegenheiten und erwähnte Käufe von der Regierung in Höhe von jeweils bis zu 3,4 Milliarden Euro. Jeffrey hatte zuvor Geschäftspläne angesprochen und den Milliardär Leon Black erwähnt, der nach Deals suche. Die E-Mails belegen einmal mehr, wie eng die Verbindung zwischen Andrew und dem verurteilten Sexualstraftäter offenbar tatsächlich war.
Andrew wurde an seinem 66. Geburtstag im Februar verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, während seiner Zeit als Handelsbeauftragter sensible Informationen an Jeffrey weitergereicht zu haben. Nach Durchsuchungen in Norfolk und Berkshire wurde er am Abend des 19. Februar wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. König Charles III. (77) war laut britischen Medien angeblich nicht darüber unterrichtet worden, dass Andrew festgenommen werden sollte. "Ich habe mit tiefster Besorgnis die Nachricht über Andrew Mountbatten Windsor und den Verdacht des Amtsmissbrauchs erfahren", teilte der König nach der Festnahme mit und betonte, dass das Gesetz seinen Lauf nehmen müsse. Jeffrey Epstein selbst hatte Andrew laut Daily Mail einst als "King of Kink" bezeichnet und behauptet, sie seien beide "serielle Sexsüchtige".









