Tellerwäscher: Das machte Trymacs vor seinem Twitch-Erfolg
Maximilian Stemmler, besser bekannt als Trymacs (31), hat jetzt im Podcast seines Streaming-Kollegen Max Schradin (47) offen über seine Anfänge gesprochen – und die waren alles andere als glamourös. Bevor der 31-Jährige als einer der erfolgreichsten deutschen Internet-Stars durchstartete, studierte er Wirtschaftspsychologie und hielt sich mit Jobs als Pizzalieferant und Tellerwäscher über Wasser. "Entweder musste ich ausfahren oder Teller waschen", erzählte der Hamburger Bild-Berichten zufolge im Gespräch. Letzteres habe er dabei bevorzugt, denn das Ausfahren sei "immer stressig" gewesen und am Ende musste er "das Trinkgeld eh mit der Küche teilen". Pfannen und Teller abzuwaschen sei dagegen "chilliger" gewesen.
Sein Einstieg in die Welt der Influencer war nicht geplant, sondern ergab sich eher zufällig aus seiner Leidenschaft fürs Gaming. "Ich habe einfach immer schon sehr viel gezockt", verriet Maximilian im Podcast. Besonders beim Handyspiel "Clash Royale" sei er früh vorn dabei gewesen und habe seinen Freunden regelmäßig Tipps gegeben. "Ich war mit Abstand der Beste", erinnerte er sich. 2016 entschied er dann, seine Fähigkeiten auf Twitch zu zeigen: "Ich streame das einfach mal. Denn ich bin besser als die Leute, die auf Twitch bisher streamen." Der Erfolg stellte sich schnell ein – bereits im ersten Jahr knackte er eine halbe Million Abonnenten auf YouTube. Angetrieben von der Haltung "Wenn man Bock hat, hat man auch Energie" entwickelte er sich vom "Clash Royale"-Profi weiter und begann, Großprojekte, Outdoor-Touren und sportliche Challenges umzusetzen.
Die harte Arbeit zahlt sich für Trymacs mittlerweile auch finanziell aus. Alleine mit YouTube verdiente er 2024 rund 1,2 Millionen Euro. Dazu kommen weitere enorme Summen durch Twitch, Werbekooperationen und eigene Produkte. Wenn der gebürtige Hamburger heute den Livestream startet, schalten jedes Mal Tausende Zuschauer ein. Seine YouTube-Videos verzeichnen regelmäßig hohe sechsstellige Aufrufe. Aus dem Tellerwäscher, der sich neben seinem Studium durchschlug, ist ein Name geworden, den Millionen mit guter Unterhaltung verbinden – eine Erfolgsgeschichte, die seinesgleichen sucht.





