Schon lange vor seinem Tod im April 2016 war Pop-Legende Prince (✝57) für Streitigkeiten mit Plattenfirmen bekannt. Von 1993 bis 2000 ging der Konflikt mit seinem ehemaligen Label Warner Bros. sogar so weit, dass er seinen Namen ablegte und nur noch ein Symbol auf seinen Alben erschien. Jetzt ziehen die Nachlassverwalter des Sängers vor Gericht!

Prince im November 2015 bei den American Music Awards in Los Angeles
Kevin Winter / Staff
Prince im November 2015 bei den American Music Awards in Los Angeles

Mit viel Rummel startete Rapper Jay-Z (46) 2015 seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst Tidal und konnte für die finanzielle Beteiligung Megastars wie Beyonce (35), Madonna (58) oder Kumpel Kanye West (39) gewinnen. Auch Prince gefiel die Idee eines Streaming-Dienstes mit einer gerechteren Bezahlung der Musiker so gut, dass er seine Songs Tidal exklusiv zum Streamen zur Verfügung stellte. Der Tod des Künstlers hat allerdings einiges geändert.

Jay-Z im April 2016 bei einem Basketball-Spiel in Los Angeles
Pacific Coast News/WENN.com
Jay-Z im April 2016 bei einem Basketball-Spiel in Los Angeles

Die Rechte an der Musik von Prince gingen nach dessen Ableben an die Universal Music Group, die nun Jay-Z verklagt. Die Plattenfirma behauptet, dass Tidal einzig und allein am Album "Hit N Run:Phase One" die Rechte habe und nicht an allen. TMZ zufolge will das Label dem Rapper sogar sämtliche Rechte entziehen. Sollte ein Gericht im Sinne der Plattenfirma entscheiden, müsste sich der millionenschwere Rapper auf eine saftige Entschädigung einstellen.

Jay-Z im Oktober 2016 bei einer Pressekonferenz zu seinem Dokumentar-Film in New York
Larry Busacca / Staff
Jay-Z im Oktober 2016 bei einer Pressekonferenz zu seinem Dokumentar-Film in New York

Wer zuletzt sauer auf Jay-Z war und in aller Öffentlichkeit gegen ihn gewütet hat, seht ihr in unserem Video.