Ein "Gangster"-Rapper, der nur durch rüpelhafte Lyrics auffällt?! Mit dieser Beschreibung wird man KC Rebell (28) nicht gerecht. Auf seinem neuen Album "Abstand", das am 25. November erscheint, beweist der BFF von Farid Bang (30) das eindrucksvoll. Im Song "Leer" erzählt der Musiker mit kurdischer Abstammung von seiner schweren Kindheit in Magdeburg, die geprägt von Fremdenhass war. Mit Promiflash hat er jetzt über diese Zeit gesprochen.

Farid Bang und KC Rebell
Instagram/faridbangbang
Farid Bang und KC Rebell

Sicherlich lässt sich über so manchen Text von KC streiten. Mit "Leer" beweist er aber auch echtes Gefühl: "Seit dem siebten Lebensjahr wurd' ich mit Nazis und Skins groß [...]. Hass bringt Menschen dazu, ihre Reue zu verlieren. So entstanden Narben, die mein' Kopf bis heute noch verzieren", heißt es in dem Track. Im Gespräch mit Promiflash erklärt er diese Zeilen: "Da waren die Zeiten noch ein bisschen anders, es gab wesentlich weniger Ausländer als jetzt. Und gerade in einer Stadt wie Magdeburg, wo die Rechtsradikalen in Überzahl sind, war es schwierig für einen Jugendlichen wie mich dort aufzuwachsen. Das hat mich natürlich geprägt. Ich habe da mit meiner Familie eine harte Zeit durchlebt."

KC Rebell, Rapper
Facebook / KC Rebell
KC Rebell, Rapper

Im Clip erfahrt ihr mehr zu diesem Thema.

KC Rebell, Rapper
DENIS IGNATOV PHOTOGRAPHY
KC Rebell, Rapper