Seit 1995 war er die Anlaufstelle für Menschen mit Redebedarf, Sorgen oder kuriosen Neigungen. Wie er im März bereits angekündigt hat, wird nach fast 25 Jahren Sorgen-Telefon Freitag Nacht Schluss sein. Dann nimmt Jürgen Domian (58) den Sorgen-Hörer zum letzten Mal in die Hand. Seine größte Sorge ist es, in den normalen Tagesablauf zurückzufinden

Das verriet der Moderator in einem Interview mit der dpa. Nach 21 Jahren Nachtarbeit habe er, besonders im Winter, die Sonnte vermisst: "Ich werde sofort nach der letzten Sendung versuchen, in einen neuen Rhythmus zu kommen. Das wird natürlich ein paar Tage dauern, aber es wird klappen – wenn ich Urlaub habe, mache ich das ja auch." Die unkonventionellen Arbeitszeiten des 58-Jährigen hätten es ihm schwer gemacht, seine sozialen Kontakte zu pflegen. Das möchte er künftig verstärkt tun. Außerdem wolle er viel reisen. Und wo sollen sich die verzweifelten Menschen nun ausheulen? "Natürlich können sich die Leute bei der Telefonseelsorge melden, wenn sie in großer Not sind. Wir bekommen seit Monaten Unmengen von Mails, in denen Menschen ihre Sorge ausdrücken, demnächst keine Anlaufstelle mehr zu haben. Mir tut das wirklich sehr leid, dennoch ist die Entscheidung aufzuhören, für mich richtig und stimmig", antwortete der WDR-Moderator.

Im kommenden Jahr müssen die Fans aber nicht ganz auf Domian verzichten. Von Januar bis April begibt er sich auf NDR-Talk-Tour, worauf er sich sehr freue. Der Grund: "Weil ich dabei mit vielen Fans sprechen und sie dabei auch sehen kann. Danach sehen wir weiter."

Mehr über das Ende der Sendung erfahrt ihr im Clip:


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