In den Neunzigern flatterte er als Retter der Gerechtigkeit über die internationalen Kino-Leinwände: Michael Keaton (65) spielte 1989 und 1992 die begehrte Rolle des Actionhelden "Batman". Nachdem Kult-Regisseur Tim Burton (58) die Produktion des Nachfolgers "Batman Forever" an Joel Schumacher abgegeben hatte, sagte auch Michael "Goodbye" zur Hauptrolle in der Heldensaga. Jetzt nennt er den Grund: Das Script habe ihm überhaupt nicht gefallen!

"Es war scheiße", wettert Michael im Interview mit dem Hollywood Reporter. "Das Script war noch nie gut. Ich weiß nicht, warum (Schuhmacher, Anm. d. Red.) das so machen wollte." Anfangs habe der 65-Jährige noch reges Interesse an der Produktion gezeigt und an vielen Meetings teilgenommen. Seine Höflichkeit sei ihm aber an einem gewissen Punkt abhanden gekommen: "Ich wusste, dass wir ein Problem haben, als er sagte 'Warum muss alles immer so düster sein?'"

Als es dann ernst wurde, habe sich Michael gegen die Rolle entschieden: nicht aus Überheblichkeit, sondern weil er sich als Schauspieler einfach stark genug gefühlte habe, um "nein" zu sagen. "Ich denke einfach nicht, dass ich das tun kann, ohne mein Hirn rauszupusten", hatte er damals zu sich selbst gesagt. Was denkt ihr darüber? Hat er Recht? Stimmt in unserer Umfrage ab!

Im vergangenen Jahr lief es filmisch auch nicht so ganz nach Michaels Vorstellungen. Er hätte gerne den Oscar für seine Hauptrolle in "Birdman" ergattert. Vielleicht klappt es ja irgendwann im Zukunft mit dem Award!

Chadwick Boseman bei den MTV Movie & TV-Awards
Kevin Winter/Getty Images for MTV
Chadwick Boseman bei den MTV Movie & TV-Awards
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Keaton hat Recht! Da ist schon ein deutlicher Qualitätsbruch zu Tim Burton zu erkennen!
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Viel besser! Schumacher hat das Beste aus dem Script herausgeholt!


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