And the Razzie goes to...! Jeden Abend vor der wohl wichtigsten Preisverleihung Hollywoods werden die Goldenen Himbeeren verteilt. Während mit den Oscars die besten Filme der Brache ausgezeichnet werden, geht es bei der Verleihung der Goldenen Himbeere (englisch: Golden Raspberry Award) um die schlechtesten Streifen des Jahres. Dieses Jahr haben gleich zwei Werke überzeugt – allerdings im negativen Sinne!

Schlechtester Film: "Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party"
Schlechtester Schauspieler: Dinesh D’Souza ("Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party")
Schlechteste Schauspielerin: Becky Turner ("Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party")
Schlechtester Nebendarsteller: Jesse Eisenberg ("Batman v Superman: Dawn of Justice")
Schlechteste Nebendarstellerin: Kristen Wiig ("Zoolander 2")
Schlechteste Neuverfilmung, Fortsetzung: "Batman v Superman: Dawn of Justice"
Schlechtestes Leinwand-Paar: Ben Affleck und Henry Cavill ("Batman v Superman: Dawn of Justice")
Schlechtester Regisseur: Dinesh D’Souza und Bruce Schooley ("Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party")
Schlechtestes Drehbuch: "Batman v Superman: Dawn of Justice"
Razzie-Erlöser-Award: Mel Gibson (61)

Der Superhelden-Film "Batman v Superman: Dawn of Justice" kam bei den Kritikern besonders schlecht weg. Er fuhr bei der 37. Verleihung ganze vier goldene Himbeeren ein und stach seine "Mitstreiter" mit dem schlechtesten Nebendarsteller und dem schlechtesten Drehbuch aus. Außerdem wurden Ben Affleck (44) und Henry Cavill (33) in den Rollen als Batman und Superman als schlechtestes Leinwand-Paar "ausgezeichnet". Den Razzie für die schlechteste Neuverfilmung sicherte sich die Adaption des Comics ebenfalls.

Hier die Preisträger der Goldenen Himbeere 2017:

Wie findet ihr den Film "Batman v Superman: Dawn of Justice"? Hat er zu Recht vier Goldene Himbeeren gewonnen? Mit wem die ehemalige Preisträgerin der Goldenen Himbeere, Sandra Bullock, früher mal zusammen war, seht ihr im Video:

Die Himbeere für den schlechtesten Film kassierte allerdings der rechtskonservative Dokumentarfilm "Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party". Drei weitere Trophäen heimste die Verunglimpfung der ehemaligen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton (69) für den schlechtesten Schauspieler, die schlechteste Schauspielerin und die schlechteste Regie ein. Es ist üblich, dass sich die Himbeeren-Gewinner bei der Verleihung eher selten blicken lassen. Eine große Ausnahme war Sandra Bullock (52), die 2010 ihre Trophäe für die schlechteste Schauspielerin persönlich entgegennahm. Im gleichen Jahr – nur einen Tag später – gewann sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin in "The Blind Side".

Ben Affleck bei der Europapremiere von "Batman v Superman: Dawn of Justice" in LondonWENN
Ben Affleck bei der Europapremiere von "Batman v Superman: Dawn of Justice" in London
Hollywood-Star Henry CavillGTRES/WENN.com
Hollywood-Star Henry Cavill
Schauspielerin Sandra Bullock im Jahr 2010Jason Merritt/Getty Images
Schauspielerin Sandra Bullock im Jahr 2010
Hat "Batman v Superman: Dawn of Justice" zu Recht vier Goldene Himbeeren gewonnen?1940 Stimmen
1178
Ja, ich finde den Film auch total schlecht!
762
Nein, ich finde den Film total gut. Die Preise hat er nicht verdient!


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