Neue Klatsche für Donald Trump (70). Der US-Präsident hat seit seiner Wahl im letzten Jahr wenig Rückhalt in der Öffentlichkeit. Schon zu seiner Amtseinführung fand sich zunächst kaum ein Musiker, der für ihn auftreten wollte. Nun gab der Unternehmer die alljährliche Super-Bowl-Feier für das Sieger-Team im Weißen Haus, doch sehr viele Spieler boykottierten das Event.

Barack Obama mit den New England Patriots vor dem Weißen Haus 2015
Mark Wilson/Getty Images
Barack Obama mit den New England Patriots vor dem Weißen Haus 2015

Eigentlich ist es ein freudiger Anlass, wenn der Präsident die Gewinner der National Football League ehrt, aber das gilt offenbar nicht, wenn Donald Trump der aktuelle Amtsinhaber ist. Von den 53 Sportlern der New England Patriots erschienen laut perezhilton.com 34 nicht im Weißen Haus. Angeblich gab es dafür nicht nur politisch motivierte Gründe: Team-Kapitän Tom Brady (39) hatte sich bereits im Vorfeld aus familiären Gründen entschuldigt. Das nahm ihm Trump aber offenbar übel. In seiner Rede während der Zeremonie am Mittwoch erwähnte er den Superstar einfach nicht.

Donald Trump mit den New England Patriots vor dem Weißen Haus 2017
Chip Somodevilla/Getty Images
Donald Trump mit den New England Patriots vor dem Weißen Haus 2017

Dass die vielen Absagen der Athleten tatsächlich eher ungewöhnlich waren, beweist auch ein Vergleich mit der Super-Bowl-Feier von 2015. Damals empfing Barack Obama (55) ebenfalls die New England Patriots und so ziemlich alle waren gekommen.

Tom Brady beim Super Bowl 2017 in Houston
Patrick Smith/GettyImages
Tom Brady beim Super Bowl 2017 in Houston

Erfahrt im Video, warum auch Donald Trumps Tochter den Ärger der US-Bevölkerung auf sich zog.

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