Traurige Nachrichten: Bobschlittenfahrer Steven Holcomb – der für das US-Team drei Olympia-Medaillen nach Hause brachte – wurde am Samstag tot im Alter von nur 37 Jahren in New York aufgefunden.

Steven verstarb am Samstagmorgen in seinem Zimmer im Olympic Training Center in Lake Placid. Der Sportler trainierte hier für die Spiele 2018. Laut TMZ habe er auf Wiederbelebungsmaßnahmen der Sanitäter nicht reagiert. Das US-Komitee hat sich zu den genauen Todesumständen noch nicht geäußert, eine Autopsie soll am Sonntag aber für Klarheit sorgen. Ein Mord kann aber wohl schon ausgeschlossen werden. Bobschlittenfahrerin Jamie Greubel Poser drückte auf Twitter ihre Trauer über seinen Tod aus: "Es ist unglaublich traurig, so ein wichtiges Mitglied der Schlittenfahrer-Familie zu verlieren. Steven Holcomb, du wirst geliebt, vermisst und für immer in Erinnerung bleiben."

2010 gewann Steven als Pilot der Viererbobs die Olympia-Goldmedaille in Vancouver. Damit zählte sein US-Team zu den ersten, die seit 1948 in dieser Kategorie als Sieger hervorgingen. 2014 reichte es bei den Winterspielen in Sotschi für zwei Bronzemedaillen – jeweils im Zweier- und Viererbob.

Olympischer Bobfahrer Steven HolcombHarry How / Staff / Getty Images
Olympischer Bobfahrer Steven Holcomb
Steven Holcomb im Zweierbob mit Carlos ValdesAlexander Hassenstein / Staff
Steven Holcomb im Zweierbob mit Carlos Valdes
US-Olympiateam bei der Bronzemedaillen-Verleihung in 2014Cameron Spencer / Staff / Getty Images
US-Olympiateam bei der Bronzemedaillen-Verleihung in 2014


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